Pressespiegel

Wenn die Tochter der Mutter das Stricken beibringt

Erkner (MOZ) Jung und Alt, aber auch Erkneraner und Zuwanderer zusammenbringen – das gehört zu den Zielen des Mehrgenerationenhauses, das die Gesellschaft für Arbeit und Soziales (Gefas) jetzt in Erkner aufbaut.

Leitet das Mehrgenerationenhaus: Manuela Kohl © MOZ/Joachim Eggers

Manuela Kohl hat es im eigenen Leben erfahren, wie es war, dass ihre Kinder wegen zu großer räumlicher Entfernung ohne Großeltern aufwuchsen. Die Fürstenwalderin zog kurz nach der Wende nach Baden-Württemberg und profitierte als Mutter von einem Mehrgenerationenhaus. Ihre Kinder verbrachten dort viel Freizeit mit Senioren. „Meine Tochter hat dort das Stricken gelernt und bringt es mir jetzt bei“, sagt die 39-Jährige – als schönes Beispiel dafür, wie die Generationen voneinander profitieren. Erst voriges Jahr ist sie mit ihren Kindern zurück nach Fürstenwalde gezogen, aus familiären Gründen.

Als sie die Ausschreibung für das Mehrgenerationenhaus sah, sagt Manuela Kohl, habe sie sich sofort beworben. Sie war gerade in einer Weiterbildung als Management-Assistentin – ein Detail, das auch dazu beitrug, dass die Gefas ihr ziemlich schnell den Vorzug gab, wie Vorstand Siegfried Unger sagt. Gelernt hat Manuela Kohl Gesundheits-Kauffrau; sie hat in dem Beruf auch gearbeitet, aber auch als Filialleiterin eines Modegeschäfts.

Formal hat die Gefas noch gar keinen Zuwendungsbescheid für das vom Bund und vom Landkreis geförderte Projekt, aber der vorzeitige Maßnahmebeginn ist genehmigt. Die Stadtverordnetenversammlung hatte das Projekt vorigen Sommer befürwortet – ohne dieses Votum wäre die Bewerbung nicht erfolgreich gewesen. Seit 1. Februar nun ist Manuela Kohl bei der Gefas auf einer geförderten Vollzeitstelle

beschäftigt, dazu kommt eine Viertelstelle, die die Gefas als Eigenanteil selbst finanziert.

Räumlich angesiedelt wird die Arbeit sowohl im Gefas-Haus am Fichtenauer Weg als auch in der Begegnungsstätte in der Friedrichstraße 52a, die nicht mehr nur Senioren vorbehalten sein soll. Manuela Kohl hat schon eine Reihe von Ideen: Kreativ-Zirkel, Hausaufgabenhilfe, Zumba, Lese-Omas lauten einige Stichworte. Als Vorbild nennt Unger das Fürstenwalder Mehrgenerationenhaus, das die Arbeiterwohlfahrt betreibt. In Erkner kommt als Aufgabenschwerpunkt die Arbeit mit den Flüchtlingen dazu, deren Betreuung die Gefas im Rahmen anderer Projekte übernommen hat.

Bevor neue Angebote ins Leben gerufen werden, sagt Unger, wird Melina Schniegler-Dagge, unter anderem Leiterin der Freiwilligenagentur bei der Gefas, Manuela Kohl unterweisen. Schließlich gibt es ja bereits eine Reihe von Angeboten ähnlicher Art, sowohl bei der Gefas als auch bei anderen Trägern. Unger nennt das Eltern-Kind-Zentrum als Beispiel. Erste Aufgabe sei jetzt das Zusammenführen verschiedener Projekte unter dem Dach des Mehrgenerationenhauses.

 

Dankeschön auf der Kegelbahn

Gesellschaft für Arbeit und Soziales lädt Ihre ehrenamtlichen Helfer ein

Erkner (MOZ) Margrit Witt war nach einem Schicksalsschlag in einer Nervenklinik, und als sie wieder herauskam, sagt die 73-jährige Erkneranerin, „konnte ich nicht zu Hause bleiben“. Seit nunmehr sechs Jahren hilft sie an mehreren Tagen in der Woche in der Nähstube der Gesellschaft für Arbeit und Soziales (Gefas) in der Seestraße aus. Sie näht und verkauft, kümmert sich um alles, was anfällt.

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  Wer holt den Rattenkönig? Nicole Schwarze beim Kegeln, hinter ihr Dieter Westphal und Wilfried Nehls © MOZ/Joachim Eggers

Am Dienstag gehörte die Rentnerin zu den rund 20 ehrenamtlichen Helfern der Gefas, die zu einer Dankeschön-Veranstaltung in die Kegelbahn im Sportzentrum eingeladen waren. Die Gefas spendierte ihren Helfern einige Stunden auf der Kegelbahn, eingeleitet mit einer Kaffeerunde und beendet mit einem Eisbein-Essen.

Beim Kegeln sollte dann der Rattenkönig vergeben werden, den Brigitte Lehmann mitgebracht hatte – eine gehäkelte Figur für den am wenigsten treffsicheren Kegler. Die 76-Jährige ist erst vor einem Jahr aus Frankfurt nach Erkner gezogen und leitet jetzt eine kleine Seniorensportgruppe in der Begegnungsstätte in der Friedrichstraße 52. Ein Polizist hat sie an Melina Schniegler von der Gefas vermittelt. Mehr als fünf Teilnehmer gehen in den kleinen Raum nicht hinein, Brigitte Lehmanns Schützlinge kommen alle mit dem Rollator aus der unmittelbaren Nähe – eine Verlegung des Angebots in größere Räume scheidet aus.

Für den Sport müssen die Tische und Stühle des sozialen Mittagstischs beiseite geräumt werden, bei dem die 42-jährige Nicole Schwarze aushilft. Sie bildete beim Kegeln ein Team mit dem 76-jährigen Dieter Westphal, der seit drei Jahren als freiwilliger Helfer da mitwirkt, wo Not am Mann ist. Zwei Jahre lang hat er für die Tafel, die Essen-Ausgabe für Bedürftige, Fahrdienste verrichtet, jetzt steht er dort an der Kasse. „Ich mache das gern“, sagt der alleinstehende Erkneraner. „Und wenn ich nach Hause komme, habe ich eine gute Tat vollbracht.“

Besondere Begegnung im Advent

 Erkner (MOZ) Der große Festsaal der Gesellschaft für Arbeit und Soziales (Gefas) nahe des Erkneraner Bahnhofs wird an diesem Sonnabend durch einen riesigen Weihnachtsbaum mit exakt 476 Kugeln erleuchtet. An den Tischen daneben sitzen fast hundert Menschen aus acht Nationen. Sie reden, singen gemeinsam und beklatschen ein kleines Bühnenprogramm.

Dicht umringt: Der Weihnachtsmann Joachim Schmidt schaute auch vorbei und brachte Geschenke für die Kinder mit. © Michel Nowak

Erstmals hatten der Unterstützerkreis Erkner und die Gefas Flüchtlinge und Deutsche zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Und alle Beteiligte lobten im Anschluss das gelungene Fest. Mehr als 1000 Euro hatten die Organisatoren im Vorfeld an Spenden eingesammelt, dazu kamen jede Menge Backwerk und auch Geschenke für die Kinder. „Wir wollen, dass die Leute bei dieser Begegnung im Advent miteinander ins Gespräch kommen“, sagt Karla Kosche vom insgesamt etwa 125 Menschen zählenden Unterstützerkreis Erkner, „wenn man sich kennt, ist es schwieriger, sich anzufeinden.“

Aus Fürstenwalde ist eine somalische Flüchtlingsfamilie gekommen, viele junge Afghanen aus dem Erkneraner Heim in der Smolka-Straße sind da. Syrische Familien, die in Wohnungen untergebracht sind, spielen mit ihren Kindern. „Wir machen verschiedene Projekte mit den Flüchtlingen“, sagt Gefas-Vorstand Siegfried Unger, „viele kaufen bei unserer Tafel ein. Heute ist das hier aber eine besondere, eine familiäre Atmosphäre.“

Siegfried Unger kündigt auf einer winzigen Bühne den Afghanen Mohammad Taqi Rezaei an: „Er wird singen: Ein Lied über sein Land, eins über die Liebe.“ Viel Beifall bekommt der 23-jährige Moslem, der Weihnachten in seinem Heimatland nicht gefeiert hat. Seit sechs Monaten lebt er in Erkner. „Ich mache hier Deutschkurse. Und ich versuche, meinen Abschluss als Geo-Wissenschaftler anerkennen zu lassen“, sagt er. Wie es mit seinem Asylverfahren weitergeht, ist für Mohammad – wie für viele Flüchtlinge hier – indes ungewiss.

Auch deutsche Weihnachtslieder werden gesungen. Bei „O Tannebaum“ oder „Kling Glöckchen“ beteiligen sich auch der evangelische Pfarrer Carsten Schwarz und der katholische Pfarrer Hansjörg Blattner. Und als der Weihnachtsmann mit Geschenken erscheint, sind für die Kinder sowieso alle Unterschiede zwischen den Nationen vergessen. „Die nächsten Aktionen werden folgen“, sagt Karla Kosche.

Durch Arbeit den Krieg vergessen

Beeskow (MOZ) Eine Syrerin arbeitet in dem Nähstube der Gesellschaft für Arbeit und Soziales (kurz: Gefas). Als die Nähmaschine der Schneiderin den Geist aufgibt, springt die Linke ein und sammelt Geld unter den Mitgliedern für eine neue Nähmaschine, die sie der Gefas schenkt.

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  Am Arbeitsplatz: Die Syrerin Maryam Kheddo arbeitet als Schneiderin in der Nähstube der Gefas. Weil die Nähmaschinen alt und teilweise kaputt sind, haben Mitglieder der Linken Geld gesammelt und eine neue gekauft.© MOZ/Jörn Tornow

„Hier werden Seelen gestreichelt“ – 10.Tafeltag

Beeskow (MOZ) Schmalzhappen, Süppchen, Kuchen, Kaffee: Die Beeskower Tafel mit Sitz in der Radinkendorfer Straße beteiligte sich Sonnabend am 10. bundesweiten Tafeltag und hatte dazu ihre Kunden, aber auch interessierte Bürger, die soziale Not nur aus dem Fernseher kennen, eingeladen. Schon Ende Juli konnte sich Tafel-Leiterin Marita Schwarz und ihre Mitarbeiter beim bereits dritten Hoffest über mehr als hundert Gäste freuen.

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  Am Suppentopf: Tafelleiterin Marita Schwarz mit ihren Ehrenamtlichen Maud Eichenberg und Irmgard Mogel (von rechts). Links ist Marlies Stadie zu sehen.© Jörg Kotterba

Das heiße Süppchen ließ sich Marlies Stadie schmecken. „Ich bin zweimal die Woche hier, käme sonst nicht über die Runden“, gab die Hartz-IV-Empfängerin offenherzig zu. Am Donnerstag würde sie auch ihre alten Eltern mitbringen. „Die Rente der beiden ist klein.“ Die Tafel, fügt  Marlies Stadie dankbar an, sei nicht nur ein Anlaufpunkt, „um den Magen zu füllen. Nein, hier werden bei zahlreichen Gesprächen auch die Seelen gestreichelt. Not verbindet.“ Und bevor sich Marlies Stadie bei Tafel-Mitarbeitern für die Gastfreundschaft bedankte, meinte sie leise: „Schade, dass man in diesem reichen Land die Tafel braucht. Aber gut, dass es sie gibt.“ 80 bis hundert Bedürftige kommen täglich von Montag bis Freitag ins Haus.  Das sind monatlich etwa 1500 bis 1700 Kunden – Tendenz: steigend. Sie nutzen auch die Möbel- und Kleiderkammer und die Nähstube.

„Wir sind oft im Stadtgebiet unterwegs, um aufzuklären, Verbündete und Sponsoren zu suchen und mit jenen in Kontakt zu kommen, die unsere Hilfe brauchen. Manche müssen erst eine Hemmschwelle überwinden“, weiß Marita Schwarz aus jahrelanger Erfahrung. Seit 2010 leitet sie die Tafel und hat sieben arbeitslose Frauen und Männer, die in Initiativen  des Freiwilligendienstes für die Einrichtung tätig sind, und fünf Ehrenamtliche an ihrer Seite. „Ein, zwei Bufdis, also engagierte Frauen und Männer im Bundesfreiwilligendienst – die könnten wir noch gebrauchen.“

Die Tafel ist unter Telefonnummer 03366 520599 erreichbar.

 

Bericht: Stadtteil-Zeitung für Fürstenwalde-Nord

Ausgabe Nr. 65 für August & September ‘16

Acht Jahre Fürstenwalder Tafel – das wurde in der Hegelstraße mit einem Kinder- und Familienfest von rund 120 Gästen gefeiert, dabei auch Asylbewerber, Mitarbeiter und Ehrenamtler der GefAS, Vertreter der LINKEN und viele Fürstenwalder. Vorbereitung und Durchführung hatten Beschäftigte und Helfer übernommen, mit von der Partie waren unter anderem auch Mitglieder des THW, die ein großes Fahrzeug voller Technik präsentierten. Am 8. September gibt es in der Hegelstraße 22 ab 9 Uhr wieder ein Themenfrühstück unter dem Motto „Basteln mit Heide“ sowie am selben Tag ab 14.30 Uhr und bis etwa 16 Uhr das nächste „Cafe der Begegnung“.                                                                          Siegfried Unger/Christiane Röhr

 Gefas 8 Jahre Tafel

 

 

 

 

Lern-Bausteine für ein „Zuhause in Europa“

Erkner (MOZ) Wie lässt sich die Europäische Union „bildungsfernen“ Menschen näher bringen? Diese Frage stand über dem zweijährigen EU-Projekt „Zuhause in Europa – interessieren, motivieren, aktivieren“. Am Freitag wurden die Ergebnisse bei der Gesellschaft für Arbeit und Soziales (Gefas) in Erkner präsentiert. Es sind zwölf Lernbausteine und ein Projektkoffer.

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  „Zuhause in Europa“: Minister Stefan Ludwig folgt dem Vortrag von Gabriele Henschke© MOZ

Vorstand und Projektkoordinator Siegfried Unger konnte nicht nur Mitwirkende aus Polen, Slowakei und Tschechien begrüßen, sondern auch Europa-Minister Stefan Ludwig (Linke). „Sie alle haben mit den Lern-Bausteinen eine Grundlage für den europäischen Gedanken geschaffen“, lobte der Minister.

Themen der Bausteine sind zum Beispiel „Recht in Europa“ und „Arbeitswelt“. Detailliert wird jeweils beschrieben, wie der Seminarleiter Wissen vermitteln kann. Bei Testläufen wurde geschaut, ob die Methoden funktionieren. „Wir haben mit Erschrecken festgestellt, wie wenig Informationen und Interesse bei vielen Menschen da ist“, sagt Unger. Um Menschen für die Kurse zu interessieren, sollen sie mit sozialen Maßnahmen, zum Beispiel einem Frühstück, verbunden werden.

Die EU förderte das Projekt mit 150 000 Euro. Das Material steht jetzt kostenlos zur Verfügung. Am Freitag freute sich Unger über großes Interesse daran: „Vereine, Feuerwehr, Behindertenverband und THW waren da.“

Infos: www.zuhauseeineuropa.wordpress.com

Grußwort des Ministers:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bildungslotsen, liebe Mitstreiter für ein

gemeinsames Europa, 

„Lotse“, das Wort kommt ja ursprünglich aus der Seefahrt. Es leitet sich vermutlich von dem englischen Wort für „Geleitsmann“ ab.

Ich finde, das ist ein passendes Bild für den heutigen Anlass.

Mit viel Erfahrung und Engagement wollen sie junge Menschen durch die Untiefen und die manchmal auch stürmischen Gewässer der Europäischen Union lotsen.  

Ich freue mich, Ihnen heute an dieser Stelle herzlich gratulieren zu können.  

Einige unter uns haben sich ausbilden lassen zu Bildungslotsen, sie alle hier haben für den europäischen Gedanken geworben und gemeinsam mit den Lernbausteinen eine Grundlage zum besseren gegenseitigen Verständnis geschaffen, das hoffentlich weite Verbreitung findet.

Das Ziel, den Menschen in Ihren Regionen, in ihrem europäischen Umfeld den Gedanken zu vermitteln: „Zuhause in Europa“, ist gerade heute besonders wichtig.

Ich finde diesen Gedanken, der zu ihrem Programmtitel wurde, sehr gut gewählt. Weist er doch zunächst auf den unbestrittenen Fakt hin, dass Europa ein Kontinent ist, der über 700 Millionen Menschen eine Heimat, ein Zuhause bietet.

Der Gedanke geht jedoch weiter und greift auf, wie ich Europa und auch die Europäische Union sehe. Die Europäische Union ist eben nicht nur das ferne Brüssel,

Europa ist nicht nur Bankenrettung und Freihandelszone.

Europa ist in erster Linie ein Zuhause. Ein Zuhause, das wir alle selbst und gemeinsam gestalten können. 

Ich sehe es daher als einen Erfolg an, dass es Ihr gemeinsames Lernprojekt geschafft hat, vier Partner aus vier europäischen Regionen zu vereinen.  

Denn bei den vielen kleinen Streitigkeiten und Diskussionen um Einzelthemen oder bei großen Debatten wie dem BREXIT geht dieses

einende Gefühl von „Europa als Zuhause“ leider oftmals unter.  

Daher freue ich mich, dass sie sich nicht nur Bildungslotsen nennen, sondern auch als Lotsen verstehen.

Lotsen umschiffen ja nicht nur Hindernisse und Gefahren, sondern Sie beobachten auch ganz genau, was auf der See vor sich geht. Sie sind ein Frühwarnsystem, das uns auf Gefahren aufmerksam macht, bevor sie zu einer wirklichen Bedrohung werden. 

Mit Ihren Seminarbausteinen haben Sie auch thematisiert – und das begrüße ich sehr – dass nicht alles „eitel Sonnenschein“ ist in der Europäischen Union.  

Natürlich müssen wir uns auch mit den Fragen der europäischen Arbeitswelt und dem europäischen Arbeitsmarkt auseinandersetzen.  

Und auch Themen wie die Chancen-Ungleichheit und das Gefälle zwischen Arm und Reich innerhalb der Europäischen Union sind kein Geheimnis und dürfen keine Tabu-Themen sein.  

Aber die Suche nach grenzüberschreitenden europäischen

Lösungen für eben solche Probleme, die schon lange nicht mehr an Staatsgrenzen halt machen, ist genau der richtige Ansatz.  

Mit Ihren 12 Seminarbausteinen stellen Sie sich neben den klassischen Fragen zur EU auch den aktuellen Herausforderungen, die ein solches Staatenbündnis mit sich bringt sowie eben denen, die nur in einem solchen Verbund gelöst werden können.

Ich danke Ihnen, dass Sie sich der Aufgabe stellen wollen, die Menschen in Ihren europäischen Regionen in Deutschland, Polen, Tschechien und der Slowakei auf dem Weg in ein Zuhause „Europa“ zu begleiten, sie zu lotsen.    

Diesen Ansatz halte ich für wichtig. Bei mehreren hundert Millionen Europäerinnen und Europäern brauchen wir Sie als Multiplikatoren, um das hier erlernte und erlebte einem noch breiteren Publikum in Ihren Regionen zugänglich zu machen.  

Ich möchte Sie ausdrücklich dazu ermuntern, aufzuräumen mit einem Bild von Europa als einem grauen Beamtenapparat oder fernem Kontrollzentrum!  

Europa hat mehr zu bieten und einen Aspekt dieses bunteren Europas haben Sie kennengelernt: Sie haben die Chance genutzt

– gestützt auf das Erasmus+ Projekt der EU – sich länderübergreifend kennenzulernen und gemeinsam fortzubilden. Und ich freue mich, dass Sie der Weg dabei auch nach Brandenburg führte. 

Zwei Bausteine möchte ich abschließend herausgreifen:

Wie jedes Zuhause braucht auch das „Zuhause Europa“ Regeln des Zusammenlebens. Dass Sie einen Seminarbaustein der Frage widmen „Was Recht ist in Europa“, begrüße ich daher sowohl als Europa- als auch als Justizminister.

Es braucht diese europäischen Regeln, aber es braucht auch überzeugte Europäer, die diese Regeln gestalten.

Ich rechne damit, dass Sie diesen Europäern bei all ihren Fragen zur Seite stehen, sie entsprechend lotsen werden.

Warum betone ich „überzeugte Europäer“?

Nun, meines Erachtens bedarf es einer inneren Überzeugung für ein gemeinsames Europa, um dieses nicht jedes Mal bei aktuellen Herausforderungen grundsätzlich in Frage zu stellen.

Eine dieser aktuellen Herausforderungen besteht in der gegenwärtigen Migration in und nach Europa. Dass Sie auch dazu einen Seminarbaustein entwickelt haben, sehe ich als Zeichen dafür, dass wir uns den jetzt bestehenden Herausforderungen nicht verschließen dürfen.

Es ist das Signal, dass wir gemeinsame europäische Herausforderungen auch da lösen, wo sie hingehören, nämlich in unserem gemeinsamen Zuhause Europa.

Dieses Europa ist dabei kein abgeschlossenes Gebilde, keine bloße Landmasse, die mit Zäunen gesichert und mit Patrouillenbooten bewacht werden kann.

Europa ist ein Prozess und ein lebendiges Projekt seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Und es muss auch für Menschen aus anderen

Teilen der Welt ein neues Zuhause werden können.

Sie sind der Beweis dafür, dass man Herausforderungen aktiv und offen annehmen sollte. Und dafür, dass wir ein Zuhause gestalten und in einem Europa leben wollen, das von Demokratie, Fairness, sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit geprägt ist.

Dabei dürfen wir uns nicht von den Sorgen und Ängsten derjenigen leiten lassen, die am Schluss nur ein ganz anderes Europa – ein Europa der Grenzen und der Rückkehr in nationale Denkmuster – im Sinn haben.

Wir wollen ein lebendiges Europa, ein Europa der Menschen und der Regionen und Sie sind ein wichtiger Bestandteil, ein Baustein auf dem Weg, genau das gemeinsam zu erreichen.

Für Ihren Einsatz danke ich Ihnen!

 

  

Die Tafel feiert und präsentiert sich

(Bericht MOZ vom 29.07.16)

Beeskow (MOZ ) Die Tafel hat mit rund 100 Gästen am Donnerstag ihr bereits drittes Hoffest gefeiert. Es begann mit einer Modenschau mit Sachen aus der Kleiderkammer. Mitarbeiter der Tafel und die drei Mädchen Novelee, Emelie und Charlotte zeigten, dass man sich auch mit getragenen Sachen modern anziehen kann. Werbung machte dafür als Moderatorin die SPD-Landtagsabgeordnete Elisabeth Alter.

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  Für zwei Euro zu haben: Charlotte, Novelee und Emelie (v.l.) präsentieren Sachen aus der Kleiderkammer der Tafel.© MOZ/Jörn Tornow

Tafel-Leiterin Marita Schwarz hatte wieder zahlreiche Sponsoren für das Fest, das allen Bürgern offenstand, gewonnen. Und so konnten Kaffee, Kuchen und Gegrilltes für einen kleinen Obolus abgegeben werden. Für Spaß sorgten kostenlos die beiden Clowns Fredy und Peppi, Musik machte DJ Mario Klimmek aus Grunow. Die Rettungsassistenten Thomas Müller und Monika Lehniger ließen die kleinen und großen Gäste in ihren Rettungswagen schauen. Geschäftsführer Siegfried Unger betonte, dass das Angebot der Tafel immer stärker angenommen werde, vor allen von Flüchtlingen und Senioren. In Beeskow kommen monatlich um die 1000 Menschen, um sich Lebensmittel, Kleidung oder auch Bücher zu holen.

 

Wenn der Langsamste der Beste ist

(Bericht MOZ vom 15.07.2016)

Woltersdorf (MOZ) 32 Kinder aus den Grundschulen von Hangelsberg bis Schöneiche sind am Donnerstag zu einer Fahrradmeisterschaft im Sport- und Freizeitpark angetreten. Dazu kamen zwei Kinder aus Lindenberg, die eigentlich in Fürstenwalde hätten antreten sollen, beim dortigen Termin aber verhindert waren, sagte Sandra Genschmar von der Präventionsabteilung der Polizei, die die Veranstaltung mit der Gesellschaft für Arbeit und Soziales (Gefas) und dem ADAC organisierte.

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  Gaaanz laaaangsam – aber nicht den Fuß aufsetzen oder ausscheren: Das ist die Kunst auf dieser zehn Meter langen und einen Meter breiten Strecke. Silas Heineken von der Grünheider Grundschule gehörte zu den Besten; nun fährt er zur Landesmeisterschaft.© MOZ/Eggers

In vier Disziplinen maßen sich die Viertklässler: Fahren im öffentlichen Raum, Fahren auf einem Parcours, ein Quiz und Langsamfahren. Dabei gilt es, eine Strecke von zehn Metern, die einen Meter breit ist, zurückzulegen ohne abzusteigen, den Fuß aufzusetzen oder auszuscheren – und dabei möglichst viel Zeit zu benötigen. Denn wer langsam ist, muss das Fahrrad sehr gut beherrschen. Mehr als ein Kind scherte unfreiwillig aus. Die meiste Zeit, mehr als 50 Sekunden, benötigte Konstantin Rothe. Der Schöneicher aus der Storchenschule wurde auch Sieger im Gesamtklassement und darf am 17. September zur Landesmeisterschaft nach Potsdam. Begleiten dürfen ihn der Zweite und Dritte, Silas Heineken und Moritz Schneider, beide von der Grünheider Grundschule.

 

Willkommensfest für Flüchtlinge

(Bericht MOZ vom 08.07.2016)

Erkner (MOZ) Mit einem Willkommensfest haben viele Erkneraner am Donnerstagnachmittag die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft herzlich begrüßt. 61 Menschen leben jetzt in der Unterkunft in der Smolkastraße, nächste Woche wird das Haus mit 87 Bewohnern voll belegt sein.

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  weitere 3 Bilder Auch Ältere malen gerne: Der 18-jährige Efraim aus Eritrea bei Elske Hildebrandt vom Unterstützerkreis beim Begrüßungsfest. Links die syrischen Geschwister Lana (10) und Han (13). © MOZ/Eggers

Der 23-jährige Mohammad Mostafa aus Pakistan hatte nicht geplant, nach Deutschland zu kommen. Als der Terror des Daesh, wie der Islamische Staat auch genannt wird, gegen die Schiiten in seiner Heimat zunahm, habe ihm seine Mutter gesagt, er solle in den Iran gehen. „Dort konnte ich nur einen Monat bleiben“, erzählt der junge Mann, der inzwischen acht Monate in Deutschland ist, in passablem Deutsch. Wie im Iran erging es ihm auch in der Türkei und in Griechenland, so kam er letztlich nach Frankfurt. Jetzt ist sein Deutsch so gut, dass er beim Willkommensfest auf dem Gelände der Gesellschaft für Arbeit und Soziales (Gefas) im Fichtenauer Weg als Dolmetscher für Farsi fungierte – wobei seine Muttersprache Urdu ist, wie er betont.

Dass Deutschkenntnisse der Schlüssel zur Integration sind, betonte auch der 22-jährige Tamim Mashaddi, den Gefas-Chef Siegfried Unger als Paradebeispiel für gelungene Integration vorführte. Der Syrer aus Aleppo ist jetzt bei der Gefas angestellt und hilft als Arabisch-Dolmetscher bei Behördengängen. Lachsalven erntete er bei seiner Ansprache mit humorvollen Worten über die Klippen der deutschen Grammatik und versicherte: „Ich habe noch alle Tassen im Schrank.“

Das ist bei seiner Geschichte nicht selbstverständlich. Der 22-Jährige, der in seiner Heimat Maschinenbau studiert hatte, erzählte, er sei geflüchtet, als die Bomben links und rechts neben ihm auf dem Weg zur Universität eingeschlagen hätten. Im dritten Anlauf sei ihm die Flucht im Boot von der Türkei nach Griechenland gelungen. Bei den ersten beiden Versuchen sei das Boot untergegangen, als guter Schwimmer habe er sich gerettet und jeweils zwei Kinder mitgenommen. Auch auf dem Weg über die Balkan-Route seien viele vor seinen Augen gestorben. Jetzt will er die Hilfe, die er erfuhr, zurückgeben. Das Geheimnis seiner Deutsch-Kenntnisse ist das gleiche wie bei dem Pakistaner Mohammad Mostafa: Beide hatten in ihrer Heimat schon Englisch gelernt. Tamim Mashaddi möchte, wenn er die entsprechenden Sprachprüfungen bestanden hat, ein Informatik-Studium in Deutschland aufnehmen.

Viele der Bewohner des Hauses in der Smolkastraße sind aus Schöneiche nach Erkner gezogen. Kinder, die dort schon zur Schule gegangen sind, bleiben auch in diesen Einrichtungen, damit sie die angeknüpften Beziehungen weiterführen können, berichtete Sebastian Witt, der Leiter der Löcknitz-Grundschule. Ansonsten gebe es mit der unmittelbar benachbarten Unterkunft wenig Berührungspunkte.

Bürgermeister Jochen Kirsch hieß die Flüchtlinge im Namen der Stadt willkommen. „Viele Erkneraner sind immer da, wenn Sie Hilfe brauchen“, sagte er.

 

Flüchtlinge helfen beim Neustart

(Bericht MOZ vom 07.06.2016)

Trebus (MOZ) Das Spiel gegen Groß Rietz ging für den FV Kickers Trebus am Sonntag zwar 1:3 verloren, dafür hat der Verein, der kurz vor dem Aus stand, sechs neue Spieler gewonnen. Mit den jungen Männern, die im Flüchtlingsheim an der Fürstenwalder Hegelstraße leben, wollen die Trebuser in der nächsten Saison trotz Abstiegs den Neustart wagen.

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  Zweikampf auf dem Platz: der Trebuser Kavi Abdilahi Abdi gegen Eric Melchert vom SV Eiche Groß Rietz © Alexander Winkler

Hinter dem FV Kickers Trebus liegt eine verkorkste Saison. In 29 Spieltagen kassierte der Verein 136 Gegentore. Mit nur einem Sieg und einem Unentschieden steht er auf dem letzten Platz der Tabelle der Kreisliga Mitte von Ostbrandenburg. Der Abstieg in die Kreisklasse ist unaufhaltsam. Verletzungsbedingt fielen mehrere Spieler aus, oft standen die Trebuser in Unterzahl auf dem Platz, denn eine Partie absagen war für das Team keine Option.

Doch die Moral war noch vor wenigen Wochen am Boden, gibt Uwe Achtenhagen, zweiter Vorsitzender der Kickers, offen zu. „Wir standen kurz davor, den Verein einschlafen zu lassen“, sagt der kräftige Mann mit dem kurzen, ergrauten Haar, der zu DDR-Zeiten erst bei der TSG und später bei Dynamo Fürstenwalde gespielt hat. Seit November vergangenen Jahres ist er Vertrauter, Ansprechpartner, Organisator, kurz „Mutter der Kompanie“ für die Trebuser. Als er vom Projekt „Integration durch Sport“ der Gesellschaft für Arbeit und Soziales (Gefas) hörte, erkannte Uwe Achtenhagen die Rettung für den Verein.

„Ich habe gehört, hier gibt es talentierte Jungs“, mit diesen Worten stellte sich der Trebuser Ende April bei Karlheinz Ziegler vor. Der Sozialpädagoge ist Koordinator für Soziale Dienste bei der Gefas, in deren Wohnheim an der Hegelstraße derzeit rund 100 Flüchtlinge leben. „Der Kontakt zu den Sportvereinen ist uns sehr wichtig“, sagt Ziegler. Sport verbinde, helfe den Flüchtlingen, die deutsche Sprache zu lernen sowie soziale Kontakte zu knüpfen, und baue bei den Einheimischen Vorurteile und Ängste ab, so seine Erfahrung.

Die talentierten Jungs zu finden, war kein Problem – sie trainierten seit Monaten hinter dem Wohnheim. „Vor allem die Somalis sind tolle Spieler“, hat Ziegler beobachtet. Uwe Achtenhagen lud zwölf junge Männer aus Somalia, Kenia und dem Sudan zum Probetraining nach Trebus ein. Einer von ihnen ist Mohammed Ali Abdi. „Der Coach und das Team sind super. Sie haben uns sehr gut aufgenommen“, schildert der 25-Jährige, der seit 16 Monaten in Deutschland lebt, seinen ersten Eindruck.

Uwe Achtenhagen hat seine Neuzugänge beim Landesamt für Soziales und Versorgung in Cottbus angemeldet und Spielerpässe für sie beantragt. Sechs wurden bereits zum 1. Juni erteilt, die übrigen werden zum Monatsende erwartet. „Die Bürokratie hat es in sich, aber ich mache es gern“, sagt Achtenhagen. Immerhin bekommt er über das Sozialministerium des Landes eine finanzielle Förderung, die für die Ausstattung der neuen Spieler mit Schienbeinschonern, Trainingsanzügen und -bällen sowie Fahrkosten verwendet wird.

„Wir machen jetzt einen Neustart und ziehen das durch“, sagt Achtenhagen. Jeden Donnerstag, um 16 Uhr, holt er seine Jungs zum Training ab. „Pünktlichkeit müssen sie noch lernen, aber auf dem Platz läuft es schon ziemlich gut“, hat er festgestellt. Zwei Punktspiele, gegen Lichtenow/Kagel und Groß Rietz, gingen zwar verloren, aber: „Die Reaktionen der gegnerischen Mannschaften und der Zuschauer waren super.“ Vor Fremdenfeindlichkeit hat der Trebuser keine Angst: „Wir werden uns mit allen Konsequenzen für unsere neuen Spieler einsetzen.“ Das letzte Spiel der Saison findet am Sonnabend gegen Victoria Seelow III statt. „Danach werden wir noch zusammensitzen und grillen“, sagt Achtenhagen.

Tag der offenen Tür in einer weiteren Flüchtlingsunterkunft

am 23.04.2016 von 10 – 14 Uhr, in Erkner, Walter-Smolka Str. 9

 

Einladung zum Pressegespräch

Die GefAS feiert am 23.01.16  ihr 25-jähriges Bestehen.
25 Jahre selbstlose Sozialarbeit vor Ort ist uns Anlass für ein Pressegespräch das am 08.01.16 um 11 Uhr im Sozialen Zentrum der GefAS, Fichtenauer Weg 53 statt findet.
Bei dieser Gelegenheit wollen wir zu den Ereignissen der 25-jährigen Tätigkeit Stellung nehmen und gern Ihre Fragen beantworten.

Aufruf zum

MALWETTBEWERB      

„Schenkt Freude – Menschen helfen!“

Das Jahr 2016 ist für die Gesellschaft für Arbeit und Soziales (GefAS) e.V., einem Verein der seit vielen Jahren, Menschen unterstützt die aus ganz unterschiedlichen Gründen Hilfe brauchen, ein ganz besonderes Jahr. Wir feiern den 25. Geburtstag.

Für diesen Anlass haben wir uns etwas Besonderes überlegt.

So vielen Menschen geht es nicht so gut wie uns! Stellt euch vor, die Familie Eures besten Freundes, Eurer besten Freundin ist von Armut bedroht, in der Nachbarschaft braucht jemand dringend Eure Hilfe. Was könnt Ihr tun um Menschen zu helfen die in Not sind?

Beteiligt Euch mit selbstgemalten Bildern oder Plakaten an diesem Wettbewerb. Beim Malwettbewerb sind Bilder, Collagen oder Plakate zum Thema „Schenkt Freude – Menschen helfengesucht.

Greift zu Pinsel, Stift und gestaltet ein DIN A 4 oder A 3 Papier.

Erlaubt ist was Euch gefällt. Zeichnungen, Collagen oder vielleicht sogar ein Comic.

Die besten Motive werden in drei Kategorien, im November 2015 prämiert. Ein genauer Termin wir Euch noch bekannt gegeben. Den Gewinnern winken attraktive Sachpreise. Darüber hinaus werden die besten Arbeiten als kleine Ausstellung, anlässlich unserer Festveranstaltung, am 23.01.2016, im Bildungszentrum Erkner gezeigt.

Einsendeschluss ist der 30. September 2015

Bis zum 30.09.2015 können die Teilnehmer/Innen ihre Bilder in den drei Kategorien abgeben:

1.- 4. Klasse, 5.- 7. Klasse und 8.- 10. Klasse.

Ihr könnt eure Bilder einsenden oder abgeben bei der:

GefAS e.V. Erkner                          GefAS e.V. Fürstenwalde

Fichtenauer Weg 53                       Hegelstraße 22

15537 Erkner                                 15517 Fürstenwalde

 

Bitte macht folgende Angaben bei der Abgabe auf der Rückseite Eures Bildes:

Vor- und Zunamen, Anschrift, Telefonnummer, Schule/ Klasse, weitere Anmerkungen zum Bild sind erlaubt.

 

„Schenkt Freude – Menschen helfen!“

Alle Kunst- und Malbegeisterten  sind zum Malwettbewerb aufgerufen! Tretet an in einer der 3 Altersgruppen und freut Euch über tolle Sachpreise und die Ausstellung Eures Werkes!

Einsendeschluss ist der 30.09.2015 !